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Zahlungskonditionen

Zahlungskonditionen definieren Zahlungsziele und Skonto-Vereinbarungen, sowie die Teilnahme am automatischen Zahlungsverkehr.

Zahlungskonditionen

  • Zahlungskonditionen definieren Zahlungsziele und Skonto-Vereinbarungen.
  • In X-ERP wird der automatische Zahlungsverkehr über die Zahlungskondition gesteuert. Sollen Zahl-Dateien direkt aus dem System heraus erstellt werden - zur Übermittlung an ein Online-Banking-Programm - so muss dem entsprechenden Kunden- bzw. Lieferanten-Dokument eine Zahlungskondition zugewiesen werden, die für den automatischen Zahlungsverkehr freigeschaltet ist.
  • Öffnen Sie Zahlungskonditionen auf dem Desktop Verkauf oder Einkauf.

Felder

  • Zahlungskonditionen: Vergeben Sie einen aussagekräftigen Namen für die Zahlungskondition. Der Name darf aus bis zu 50 Zeichen bestehen. Beispielsweise: “L - 30 T netto 7 T 3% 14 T 2% Überweisung”
  • Partnertyp: Legt fest, ob die Zahlungskondition für Kunden oder Lieferanten gilt.
  • Tage bis zur Fälligkeit: Die eingegebenen Tage errechnen das Fälligkeitsdatum einer Dokumentes. Dok-Datum + Tage = Fälligkeitsdatum
  • Skontotage 1 + 2: Definiert den Zeitraum in Tagen, innerhalb dessen Skonto vom Rechnungsbetrag abgezogen werden darf.
  • % Skonto 1 + 2: Bestimmt den Prozentsatz, der als Skonto vom Rechnungsbetrag abgezogen werden darf, wenn die Zahlung innerhalb des Zeitraums der Skontotage erfolgt.
  • Zahlungsart: Bestimmen Sie über die Auswahlliste, welche Zahlungsmethode der Zahlungskondition zugewiesen wird.
  • Zahlungsassistent: Zahlungskonditionen, bei denen die Checkbox gesetzt ist, werden im automatischen Zahlungsverkehr berücksichtigt. Das heißt, Rechnungen oder Gutschriften mit einer Zahlungskondition, in der das Feld angehakt ist, werden bei der Erstellung von Zahlläufen im Zahlungsassistenten (s. Finanzen > Zahlungsassistent) aufgelistet. Fällige Lieferanten Rechnungen die beispielsweise per Lastschrift vom Lieferanten eingezogen werden oder per Kreditkarte bezahlt werden - bei denen die Zahlaktion also nicht vom Benutzer ausgeht - sollten eine Zahlungskondition erhalten, die nicht für den Zahlassistenten zugelassen ist. Wollen Sie hingegen die Zahl-Datei für SEPA-Lastschrift-Einzüge Ihrer Kunden oder Überweisungen an Ihre Lieferanten aus dem System heraus generieren, so muss der Haken gesetzt sein.
  • UNTDID: Damit die Zahlungsarten in XRechnungen oder ZUGFeRD Rechnungen an Kunden in XML-Format korrekt eingetragen werden, ist die Angabe des UNTDID 4461 Zahlungsmittel-Codes erforderlich. Die Zahlungskondition kann nur für die Erstellung von E-Rechnungen genutzt werden, wenn das Feld eine Information enthält. Bei Überweisungen sind die UNTDID-Codes 30 oder 58 möglich. Übermittelt wird in der XML-Datei dann die IBAN der eigenen Firmenbank. (s. Administration > Finanz-Initialisierung > Firmenbank) Werden Kunden-Dokumente per Lastschrift eingezogen, verwenden Sie den UNTDID-Code 59. Die XML-Datei beinhaltet dann die IBAN des Kunden (s. Kunden > Banking).
  • Firmen Bankkonto: Handelt es sich bei der Zahlungskondition um den Partnertyp Kunde und die Zahlungsart Überweisung und wird die Rechnung im E-Rechnungsformat erstellt, so ist die IBAN des Firmenbankkontos in der Zahlungskondition ein Pflichtbestandteil. Die IBAN des Firmenbankkontos wird in die XML-Datei der E-Rechnung geschrieben. Wählen Sie aus Ihren Firmen- Bankkonten (s. Administration > Finanzinitialisierung > Firmen Bankkonto) das Konto aus, welches in der XML-Datei beinhaltet sein soll.
  • Vorgabe: Um die Neuanlage von Partnern zu erleichtern, kann eine Standard-Zahlungskondition festgelegt werden. Bei Anlage eines neuen Partners wird dem Partner automatisch diese Zahlungskondition zugewiesen. Es kann nur jeweils eine Kunden- und eine Lieferanten-Zahlungskondition als Vorgabewert festgelegt werden.

Weiterführende Themen

  • Zahlungsassistent
  • Dokumentenerstellung

Häufige Fragen

Wofür wird die Zahlungskondition verwendet?

Zahlungskonditionen definieren Zahlungsziele und Skonto-Vereinbarungen, sowie die Teilnahme am automatischen Zahlungsverkehr.