Firmen-Einstellungen
Die Firmen-Einstellungen bündeln die Identität und zentrale Arbeitsgrundlage Ihrer Firmendatenbank. Hier gepflegte Angaben erscheinen in Kommunikation, Belegen und übergreifenden Prozessen – präzise Daten schaffen deshalb sofort Vertrauen.
Firmen-Einstellungen: die verlässliche Identität Ihrer Firmendatenbank
Im Desktop Administration > Stammdateninitialisierung > Firmen-Einstellungen werden die Grundeinstellungen für das eigene Unternehmen erfasst. Die Einstellungen sollten erfolgen, bevor mit der Arbeit in X-ERP begonnen wird.
Hier wird festgelegt, mit welchen Unternehmens-, Kontakt- und Registrierungsdaten X-ERP arbeitet. Nehmen Sie sich für die Ersteinrichtung bewusst Zeit: Ein Tippfehler in einer zentralen Kennnummer kann sich später durch viele Dokumente ziehen.
Prüfen Sie vor dem Speichern besonders Firmentyp, Adresse und steuerliche Kennnummern.
Firma und Ansprechpartner
- Firmenname, Name2, Name3: bilden den vollständigen Unternehmensnamen über mehrere Zeilen ab.
- Titel, Position, Anrede, Vorname, Nachname: beschreiben die zentrale Kontaktperson oder Geschäftsanschrift, sofern diese Daten für Korrespondenz benötigt werden.
- Straße, Erweiterung, PLZ, Ort, Land: ergeben die vollständige Firmenanschrift. Wählen Sie das Land aus dem gepflegten Länderstamm.
- Passwort: Möglichkeit ein firmeninternes Kennwort zu hinterlegen.
Kommunikation
- Telefon 1, Telefon 2, Mobil, Fax: zentrale Rufnummern; erfassen Sie sie in einem einheitlichen, international verständlichen Format.
- E-Mail: allgemeine Firmenadresse für die geschäftliche Kommunikation.
- Homepage: offizielle Webadresse des Unternehmens.
- Bemerkung: kurzer interner Hinweis, der nicht in strukturierte Kennnummern gehört.
Rechtliche und internationale Kennungen
- UST-ID: Umsatzsteuer-Identifikationsnummer für grenzüberschreitende und steuerliche Vorgänge.
- Steuernummer: nationale steuerliche Unternehmenskennung.
- Registriernummer: Eintragungs- beziehungsweise Handelsregisternummer.
- GLN: Global Location Number zur eindeutigen Identifikation in elektronischen Geschäftsprozessen.
- EORI-Nummer: Zollkennung für Wirtschaftsbeteiligte im Außenhandel.
- SEPA-Gläubigernummer: Die Kennung des Zahlungsempfängers für SEPA-Lastschriften wird benötigt, wenn Rechnungen per SEPA-Lastschrift eingezogen werden. Beantragt werden kann die Nummer bei der Deutschen Bundesbank unter: www.glaeubiger-id.bundesbank.de
Prozessrelevante Vorgaben
- Firmenwährung: Zeigt die festgelegte Grundwährung der Firmendatenbank; das Feld ist geschützt.
- Produktionslager: Legt das Lager fest, das Produktionsprozesse standardmäßig verwenden.
- Kontenplan: zeigt den hinterlegten Kontenplan; das Feld ist geschützt.
- Kontinuierliche Bestandswertbuchung: Zeigt, ob Bestandswerte laufend buchhalterisch fortgeschrieben werden.
- Firmentyp: Kennzeichnet die Datenbank als Produktiv, Archiv oder Test. Diese Auswahl verhindert, dass Test- und Echtdaten gedanklich vermischt werden.
Vor dem Abschluss
Vergleichen Sie Name, Anschrift und Kennnummern mit verlässlichen Unternehmensunterlagen. Öffnen Sie anschließend einen Testbeleg oder eine geeignete Vorschau und kontrollieren Sie, ob die Firmendaten an der erwarteten Stelle erscheinen.
Weiterführende Themen
- Für Key-User – Prozesse verstehen und vorbereiten › Grundeinstellungen › Firma › Firmen-Standorte
- Für Key-User – Prozesse verstehen und vorbereiten › Grundeinstellungen › Firma › Länder
- Für Key-User – Prozesse verstehen und vorbereiten › Grundeinstellungen › Programm-Einstellungen
Häufige Fragen
Warum lassen sich Firmenwährung, Kontenplan oder Bestandswertbuchung nicht bearbeiten?
Diese Werte sind in der Maske geschützt, weil Änderungen bestehende Buchungen und Auswertungen grundlegend beeinflussen können.
Was bedeutet Firmentyp?
Er kennzeichnet die Firmendatenbank als produktiv, Archiv oder Test und macht ihren vorgesehenen Einsatzzweck eindeutig.
Welche Mindestanforderung gilt für das Passwort?
Mindestens acht Zeichen, darunter ein Großbuchstabe, ein Kleinbuchstabe und eine Zahl.