XRechnung
Erstellen Sie eine strukturierte Rechnung mit den geforderten Käuferreferenzen und Empfängerdaten, damit öffentliche und andere XRechnung-Empfänger sie automatisiert annehmen können.
Bei der XRechnung entscheidet oft ein unscheinbares Referenzfeld darüber, ob ein vollständiger Geschäftsvorgang seinen Empfänger erreicht.
Regelwerk in einen sicheren Ablauf übersetzen
XRechnung ist ein strukturiertes E-Rechnungsformat. Neben mathematisch korrekten Positionen braucht es Empfänger-, Steuer-, Zahlungs- und Referenzdaten in der jeweils gültigen Spezifikation und nach den Vorgaben des Übertragungswegs.
Grundeinstellungen in X-ERP zur Erstellung von validen ZUGFeRD-Rechnung
Administration > Stammdateninitialisierung > Firmen-Einstellungen
- Erfassen Sie Firmenname, Straße, PLZ, Ort, Land, Tel. 1, die SEPA-Gläubigernummer wenn SEPA-Lastschrift-Einzüge aus X-ERP erfolgen und die UST-ID oder die Steuernummer.
Ist das Feld UST-ID gefüllt, so wird die UST-ID in der E-Rechnung dokumentiert - ist das Feld UST-ID nicht gefüllt, so wird die Steuernummer in die E-Rechnung übernommen - eines der beiden Felder muss gefüllt sein
Administration > Finanzinitialisierung > Firmen Bankkonto
- Aus dem Firmen Bankkonto werden die Felder Firmen-Kontonummer, Bank-ID und Kontoinhaber in die XML-Datei der E-Rechnung übernommen.
Verkauf > Einstellungen > Zahlungskonditionen
- Unterscheiden Sie bei den Kunden-Zahlungskonditionen nach Kunden die per Überweisung zahlen und Kunden, deren Rechnungen per SEPA-Lastschrift eingezogen werden.
- Zahlungskonditionen bei Kunden die überweisen
- Zahlungsart = Überweisung
- UNTDID = 30 - credit transfer
- Firmen Bankkonto muss ausgewählt sein
- Zahlungskonditionen bei Kunden, deren Rechnungen per SEPA-Lastschrift eingezogen werden:
- Zahlungsart = Lastschrift
- UNTDID = 59 - SEPA direct debit
- Zusätzlich muss in den Kundenstammdaten eine aktive Bankverbindung erfasst sein.
Verkauf > Einstellungen > Mengeneinheiten
- Mengeneinheiten die in E-Rechnungen verwendet werden, muss eine E-Rechnungs Mengeneinheit zugeordnet werden.
Finanzen > Steuerschlüssel
- Die richtige E-Rechnungs Steuerschlüsselkategorie muss bei Umsatzsteuer-Steuerschlüsseln hinterlegt werden.
Kundenstammdaten > Kundendetails > Rechnungsadresse
- Werden Rechnungen als XRechnung erstellt, so ist zwingend eine Leitweg-ID erforderlich.
- Als Ausgabeformat wird bei Rechnungen und Gutschriften E-Mail XInvoice, archiviert gewählt.
Verkaufsdokument
- Im Verkaufs-Dokument muss eine Sachbearbeiter erfasst werden. Dem Mitarbeiter muss in den Mitarbeiterstammdaten eine E-Mail-Adresse und eine Telefonnummer zugewiesen sein.
So arbeitet X-ERP im Prozess
- Fordern Sie Empfängerleitfaden, Leitweg-ID und weitere Referenzen vor der ersten Rechnung an.
- Pflegen Sie Partner-, Steuer-, Zahlungs-, Einheiten- und Belegdaten vollständig.
- Erzeugen Sie die XRechnung in der aktuell geforderten Fassung.
- Validieren Sie Syntax und Geschäftsregeln; prüfen Sie Summen gegen X-ERP.
- Übermitteln Sie über Portal, E-Mail oder vereinbarten Kanal und verfolgen Sie die Rückmeldung.
Das nehmen Sie mit
Die Rechnung wird nicht nur versendet, sondern erreicht den richtigen Verwaltungsprozess in maschinenlesbarer Form.
Weiterführende Themen
- Für Länderspezialisten – Nationale Anforderungen und Besonderheiten › ZUGFeRD
- Für Länderspezialisten – Nationale Anforderungen und Besonderheiten › EDI
- Für Länderspezialisten – Nationale Anforderungen und Besonderheiten › GoBD
Häufige Fragen
**Braucht jede XRechnung eine Leitweg-ID?**
Das hängt vom Empfänger ab. Für viele Bundesempfänger wird sie als Käuferreferenz BT-10 verwendet; holen Sie die Vorgabe ein.
**Reicht technische Validierung?**
Nein. Empfängerreferenzen, Leistung, Steuer und Zahlung müssen auch fachlich stimmen.