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Lieferkonditionen

Lieferkonditionen geben Partnern und Belegen eine einheitliche Bezeichnung für die vereinbarte Lieferung. So bleibt die Aussage in Verkauf, Einkauf und Ausgabe verständlich.

Lieferkonditionen vorbereiten

Die Lieferkonditonen finden Sie auf den Desktops Verkauf und Einkauf in den Einstellungen.

Lieferkonditionen beantworten eine kurze, aber entscheidende Frage: Unter welcher vereinbarten Bedingung wird geliefert? Eine einheitliche Bezeichnung schafft Klarheit vom Partnerstamm bis zum Beleg – für Verkauf, Einkauf, Logistik und den Empfänger des Dokuments.

Die X-ERP-Maske ist bewusst schlank. Sie speichert eine zentrale, wiederverwendbare Bezeichnung. Gerade deshalb muss diese Bezeichnung fachlich präzise sein: Ein verständlicher Name kann Missverständnisse vermeiden, eine unklare Formulierung trägt sie dagegen in jeden nachfolgenden Beleg.

Was die Lieferkondition bewirkt

Die Lieferkondition wird in den Kunden- oder Lieferantendetails hinterlegt und wird in Belege übernommen werden. Sie steht damit dort zur Verfügung, wo die Vereinbarung sichtbar, ausgegeben oder elektronisch weiterverarbeitet wird. Auch Webshop-Einstellungen können eine Lieferkondition als Vorgabe verwenden.

Die Kondition vereinheitlicht also die Bezeichnung einer Liefervereinbarung. Sie löst jedoch nicht automatisch Transportaufträge aus und berechnet allein keine Frachtkosten.

Feld der Lieferkondition

  • Lieferkondition: Eindeutige Bezeichnung mit maximal 50 Zeichen. Verwenden Sie einen Namen, den Verkauf, Einkauf, Logistik und Geschäftspartner gleich verstehen. Jeder Name kann nur einmal angelegt werden.

Beispiele sind „Frei Haus“, „Ab Werk“ oder – wenn Ihr Unternehmen mit Incoterms arbeitet – eine abgestimmte Bezeichnung wie „EXW Ab Werk“. Ergänzen Sie einen Ort nur dann im Namen, wenn er dauerhaft Bestandteil dieser wiederverwendbaren Kondition ist. Vorgangsspezifische Details gehören in den Beleg.

Lieferkondition ist nicht Versandart

Beide Angaben begleiten eine Lieferung, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben:

  • Die Lieferkondition beschreibt die kaufmännisch vereinbarte Bedingung der Lieferung.
  • Die Versandart beschreibt, wie die Ware transportiert wird, zum Beispiel Paket, Spedition oder Abholung.
  • Das Versandunternehmen bezeichnet den ausführenden Dienstleister.

„Frei Haus“ und „DHL Paket“ sind daher keine austauschbaren Angaben. Die erste Aussage betrifft die Vereinbarung, die zweite den Transportweg.

Was bei Änderungen zu beachten ist

Partnerdetails, Belege, elektronische Dokumente und Webshop-Einstellungen können dieselbe Lieferkondition verwenden. Ändern Sie eine bestehende Bezeichnung daher nur, wenn ihre Bedeutung unverändert bleibt. Entsteht eine neue Vereinbarung, legen Sie eine neue Kondition an und ordnen Sie sie gezielt zu. So bleibt nachvollziehbar, was tatsächlich vereinbart wurde.

Prüfen Sie vor der Freigabe

  • Der Name ist eindeutig, kurz und für alle beteiligten Bereiche verständlich.
  • Es gibt keine doppelte Variante mit abweichender Großschreibung oder ähnlicher Formulierung.
  • Lieferkondition, Versandart und Versandunternehmen werden fachlich getrennt verwendet.
  • Kunden- und Lieferantendetails enthalten die richtige Kondition.

Was Ihr Team davon hat

Eine einzige, präzise Zeile schafft Orientierung an vielen Stellen. Verkauf und Einkauf sprechen dieselbe Sprache, die Logistik erkennt die kaufmännische Ausgangslage, und Geschäftspartner erhalten Belege ohne rätselhafte oder widersprüchliche Lieferangaben.

Weiterführende Themen

  1. Für Fachanwender – Einzelne Module sicher und effizient einsetzen › Stammdaten › Partner › Register-Tabs › Kundendetails
  2. Für Fachanwender – Einzelne Module sicher und effizient einsetzen › Stammdaten › Partner › Register-Tabs › Lieferantendetails
  3. Für Fachanwender – Einzelne Module sicher und effizient einsetzen › Module › Versand › Versandarten
  4. Für Key-User – Prozesse verstehen und vorbereiten › Warenwirtschaft › Zahlungskonditionen

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Lieferkondition und Versandart?

Die Lieferkondition beschreibt die kaufmännische Vereinbarung, die Versandart den Transportweg. „Frei Haus“ und „Paket“ gehören daher in unterschiedliche Stammdaten.

Warum lässt sich derselbe Name nicht zweimal anlegen?

Lieferkonditionen sollen eindeutig auswählbar bleiben. Fassen Sie bedeutungsgleiche Schreibweisen zusammen und verwenden Sie neue Namen nur für tatsächlich andere Vereinbarungen.

Wo wird die Lieferkondition verwendet?

Sie kann in Kunden- und Lieferantendetails, Belegen, elektronischen Dokumenten und als Webshop-Vorgabe verwendet werden.

Soll ich eine bestehende Kondition umbenennen?

Nur wenn die Bedeutung unverändert bleibt. Für eine neue Vereinbarung ist ein neuer Datensatz meist transparenter.

Wo gehören auftragsspezifische Absprachen hin?

In den betreffenden Beleg beziehungsweise den dafür vorgesehenen Belegtext. Die Stammdatenbezeichnung sollte wiederverwendbar und allgemein verständlich bleiben.