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Steuerschlüssel

Der Steuerschlüssel ist die sichtbare Auswahl im Vorgang und bündelt Code, Bezeichnung, Steuerart, USt-IdNr.-Pflicht und E-Rechnungskategorie.

Steuerschlüssel

Der Steuerschlüssel ist die sichtbare Auswahl im Vorgang und bündelt Code, Bezeichnung, Steuerart, USt-IdNr.-Pflicht und E-Rechnungskategorie.

Warum dieser Punkt für Key-User entscheidend ist

Anwender sehen einen kurzen Schlüssel – dahinter steht jedoch eine ganze Entscheidungskette. Ein guter Key-User macht diese Kette eindeutig, sodass Auswahl, Buchung und Ausgabe zusammenpassen.

Register Übersicht

  • Steuercode: Eindeutige Kennung; nach dem Speichern nicht frei änderbar. Der Code kann aus bis zu 3 Zeichen bestehen. Um eine einfache Zuordnung zu ermöglichen, beginnen in der in Deutschland ausgelieferten Version von X-ERP die Umsatzsteuerschlüssel mit dem Kürzel U, die Vorsteuerschlüssel mit dem Kürzel V und die Erwerbsteuer- / Reverse-Charageschlüssel mit dem Kürzel E.
  • Name: Verständliche Bezeichnung des Steuerfalls. Es können bis zu 100 Zeichen genutzt werden.
  • Steuerart: Typ der Steuer.
  • USt-IdNr. erforderlich: Kennzeichnet Fälle, in denen die Umsatzsteuer-Identnummer des Partners vorhanden sein muss.
  • E-Rechnungskategorie: Standardisierte Steuerkategorie für strukturierte elektronische Rechnungen. Ist die Kategorie Keine gewählt, so kann der Steuerschlüssel nicht in E-Rechnungen verwendet werden.

Register Details

  • In den Details werden der Steuersatz, Steuerkonten und Gültigkeiten eines Steuerschlüssels erfasst.
  • Gültig ab: In den Details können mehrere Gültigkeitszeiträume aufgeführt werden. Der vorhergehende Zeitraum endet automatisch am Tag vor dem Beginn-Datum des neuen Gültigkeitszeitraumes.
  • Steuer %
  • Steuerkonto: Bei Steuerschlüsseln mit der Steuerart Umsatzsteuer wird in diesem Feld das Umsatzsteuerkonto erfasst, bei Steuerschlüsseln mit der Steuerart Vorsteuer wird in diesem Feld das Vorsteuerkonto erfasst.
  • Erwerbsteuerkonto: Erfasst wird bei Steuerschlüsseln mit der Steuerart Erwerbsteuer das Umsatzsteuerkonto.
  • Skontokonto:
  • Vorsteuerkonto: Bei Steuerschlüsseln mit der Steuerart Erwerbsteuer wird das Vorsteuerkonto ausgewählt.
  • Nicht-Fällig-Konto: Für Steuerschlüssel mit der Steuerart Umsatzsteuer.
  • Kurs: Standardmäßig mit 100,00 belegt.
  • Exportsteuerschlüssel: Für einen Export von Daten in eine anderes Programm (beispielsweise bei einem DATEV-Export) wird der Code des Zielprogrammes eingegeben.

So bereiten Sie den Prozess sicher vor

  1. Definieren Sie einen klaren Code und eine sprechende Bezeichnung.
  2. Ordnen Sie Steuerart, USt-IdNr.-Pflicht und E-Rechnungskategorie zu.
  3. Pflegen Sie die zugehörigen Details und Konten.
  4. Testen Sie Belegberechnung, Buchung und E-Rechnungsausgabe gemeinsam.

Prüfen Sie vor der Freigabe

  • Code und Name sind für Anwender eindeutig unterscheidbar.
  • Steuerbetrag und Kontierung entsprechen dem Testfall.

Was Ihr Team davon hat

Ein einziger verständlicher Schlüssel führt Anwender sicher durch eine komplexe steuerliche Entscheidung.

Weiterführende Themen

  1. Für Key-User – Prozesse verstehen und vorbereiten › Finanzwesen › Steuergruppen festlegen › Steuerart
  2. Für Key-User – Prozesse verstehen und vorbereiten › Finanzwesen › Steuergruppen festlegen › E-Rechnungskategorie
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Häufige Fragen

Warum ist Steuerschlüssel für Key-User wichtig?

Anwender sehen einen kurzen Schlüssel – dahinter steht jedoch eine ganze Entscheidungskette. Ein guter Key-User macht diese Kette eindeutig, sodass Auswahl, Buchung und Ausgabe zusammenpassen.

Was muss vor der Freigabe geprüft werden?

Code und Name sind für Anwender eindeutig unterscheidbar. Steuerbetrag und Kontierung entsprechen dem Testfall. E-Rechnung und Partnerprüfung liefern keine fehlende Kategorie oder USt-IdNr.